Seit 1906 Männergesang in Stadtlohn

Chronik

Die Geschichte des Stadtlohner Männerchores: von den ersten Gesangsstunden im Hotel Einhaus über den MGV „Sängerlust“ bis zum Stadtlohner Männerchor heute

Vorwort

Aus der Chronik zum 80-jährigen Bestehen im Jahr 2002

Im Jahr 2002 feierte der Stadtlohner Männerchor 1922 e.V. seinen 80. Geburtstag. Im Jahre 1922 gründete sich dieser Chor als MGV „Sängerlust“, der später unter dem Namen „Stadtlohner Männerchor 1922 e.V.“ als eingetragenen Verein geführt wurde. Geschichtlich nachgewiesen wird bereits seit 1906 chorisch in einem Männergesangsverein in Stadtlohn gesungen. Zu der Zeit waren die Träger im kulturellen und geselligen Leben in Stadtlohn in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts die „Abendschule“ der Stadtlohner Bürger, der Ferienzirkel „Brukteria“ der studierenden, akademischen Jugend, die Gesellschaft „Erholung“ und nicht zuletzt der „Männergesangsverein, aus dem der MGV „Sängerlust“ entstand.

Ursprünglich war der MGV Sängerlust eine Vereinigung sangesfreudiger Mitglieder des katholischen Arbeitervereins und des katholischen Gesellenverein (heute Kolpingfamilie). Im Jahre 1966 wurde ein lange Jahre verlorengeglaubtes altes Protokollbuch des Männergesangsverein wiedergefunden. In diesem Buch wurden durch die jeweiligen Schriftführer mit großer Gewissenhaftigkeit und Ausführlichkeit bereits Jahr für Jahr das festgehalten, was die Menschen damals alles bewegte. Es begann alles an langen Winterabenden des Jahres 1906, als sich 16 Stadtlohner Bürger im Hotel Einhaus in der Mühlenstraße zusammenfanden, um die edle Sangeskunst zu üben und ab da auch zu pflegen.

Im Jahre 1910 versammelten sich regelmäßig schon 23 aktive Sänger zu Probenabenden, um sowohl Volkslieder als auch größere Chorwerke einzustimmen. Öffentliche Auftritte gehörten ebenfalls zum Chorleben als auch gesellige Veranstaltungen. Karnevalsabende, Silvesterveranstaltungen und Wohltätigkeitskonzerte wurde arrangiert. Dank dem Eifer der Mitglieder und der Tüchtigkeit des Dirigenten übte der Chor bereits auf einer beachtlichen Höhe der Sangeskunst eine Anziehungskraft auf die Bürgerschaft auf, die zu jenen Zeiten bei den Veranstaltungen schon für volle Säle sorgte.

1912 bis 1949

Gründung als MGV „Sängerlust“

Im Jahre 1914 fanden sich sangesinteressierte Stadtlohner Handwerksmeister und – Gesellen des katholischen Gesellenvereins zusammen, um erste gemeinsame Gesangstunden abzuhalten. Durch den 1. Weltkrieg wurden diese Proben unterbrochen. Erst 1919 konnte man wieder mit weiteren neuen Interessierten die Übungsabenden beginnen. Der musikalische Leiter wird ab dem Jahre 1921 Hans van der Beck. Nach vielen Proben kommt es im Juni 1922 dann zur Gründung des MGV „Sängerlust“ Stadtlohn, der sich auch offiziell dem Sängergau Nordwestfalen anschloß. Sängerlokal war von 1922 bis 1976 der Gasthof „Zur Quelle“ Inhaber Peter Claushues. In den folgenden Jahren werden öffentliche Konzerte gegeben, Teilnahme an internationalen Wettbewerben getätigt. Zusammen mit der Stadtlohner Musikkapelle wird 1929 ein großes Konzert in der Turn- und Schützenhalle durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Chor bereits Mitglied im Deutschen und im Westfälischen Sängerbund und findet begeisterten Anklang bei der Bevölkerung.

Sowohl Wertungssingen, Sängerwettstreit und vielbeachtete Konzertveranstaltungen stehen auf dem Terminplan der Sänger. Bei einem Wertungssingen mit 17 anderen Chören erhält der MGV „Sängerlust“ schon das Prädikat „Hochkünstlerische Qualität“. Aber auch die Geselligkeit im Chor wurden gepflegt. Chorkarneval, Maiausflüge und Familienabende werden zusammen mit der Ehefrauen gefeiert. Bereits 1937 schreibt die Statistik 28 aktive Sänger und 4 Ehrenmitglieder. Auch die Anschaffung der neuen Fahne des MGV „Sängerlust“ kann nachgelesen werden. Wegen des zweiten Weltkrieges werden die Proben ausgesetzt. Auch in der Chronik ist für die Jahre 1940 bis 1946 nicht viel geschrieben. 1945 fallen sowohl der gesamte Notenbestand als auch die Vereinsfahne des Flammen zum Opfer. Damit weiter gesungen werden kann, helfen Nachbarvereine aus. Die wöchentlichen Proben werden ab 1946 wieder regelmäßig unter der Leitung von Hans van der Beck durchgeführt. Schon 3 Jahre später zählt der Chor wieder 46 aktive Mitglieder, die beim ersten Kreisleistungssingen den 3. Platz belegen können.

1926

Der Chor im Innenhof des St.-Anna-Stiftes

Vier Jahre nach der Gründung als Männergesangverein „Sängerlust“ stellten sich die Sänger zum Gruppenbild auf.

Historisches Chorfoto von 1926: die Sänger in Anzügen im Innenhof des St.-Anna-Stiftes

1950 bis 1992

Große Konzerte und ein neuer Name

Am 12. Juli 1952 findet das erste große Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehens des MGV-„Sängerlust“. Der Chormeister Hans van der Beck führt im Jahre 1954 schon seit 30 Jahren den Chor, wozu er in einer Feierstunde geehrt wird. In den Jahren 1954 bis 1962 werden unter der Leitung von Hans van der Beck eine Vielzahl von Konzerten und anderen Veranstaltungen werden vom MGV „Sängerlust“ präsentiert, um mit der Chormusik die Bevölkerung in ihren Bann zu ziehen. Dieses gelingt ihnen jedesmal. Und das nun schon seit 40 Jahren. Im Februar 1963 dirigiert Hans van der Beck zum letzten Mal den MGV „Sängerlust“. Nahezu 4 Wochen später (vorausgegangen war ein Schlaganfall) schließt Hans van der Beck für immer die Augen. Der Chor verliert nach 42 Jahren seinen Dirigenten und Mitbegründer.

Mit Tonius Busch bekommt der MGV 1963 einen Chorleiter, dem Musik bereits in die Wiege gelegt wurde. Auch mit ihm werden in den nächsten 7 Jahren eine Vielzahl an Konzerten durchgeführt.

Ab dem Jahre 1971 wird der Chor musikalisch von Robert Kemper geleitet, der den MGV „Sängerlust“ zusammen mit weltbekannten Persönlichkeiten zusammenbringt. Ob 1971 mit Heino oder im 50. Jubiläumsjahr des Chores 1972 mit dem Don-Kosaken-Chor oder auch den Wiener Sängerknaben.

Bei der Jahreshauptversammlung am 21. Januar 1974 wird mit Mehrheit nach über 52 Jahren ein neuer Name beschlossen: „Stadtlohner Männerchor“. Die Eintragung ins Vereinsregister wird im April 1978 beschlossen. Seit dem Zeitpunkt lautet der Name: „Stadtlohner Männerchor 1922 e.V.“ Im September startet der Chor zur wohl größten Fahrt in der bisherigen Geschichte des Stadtlohner Männerchores, nach Italien.

Schon im folgenden Jahr kann der Chor im Mai 1980 über 60 Sänger bei der Probe begrüßen. Auch mit dieser großen Anzahl von Sängern wird sowohl das Chorsingen, aber auch das Chorfamilienleben großgeschrieben. Kaum zu glauben, aber schon 2 Jahre später zählt der Stadtlohner Männerchor 1982 im Jubiläumsjahr 74 aktive Sänger. In den folgenden Jahren stehen bekannte Veranstaltungen auf dem Programm: Frühjahrskonzerte, Offenes Singen im Burggarten, Gemeinschaftskonzert mit dem Bielefelder Kinderchor, Konzert und Tanz, Western- und Country-Konzert, Konzert mit der Philharmonica Hungarica, die unter der Leitung von Chorleiter Robert Kemper gestanden haben.

Nach über 19 Jahren scheidet Robert Kemper als Chorleiter aus. Als sein Nachfolger wird Hans-Joachim Wensing verpflichtet. Sowohl Konzerte als auch eine Chorreise nach Österreich werden mit ihm zusammen durchgeführt. Auch im Jubiläumsjahr 1992 wird unter der Leitung von Hans-Joachim Wensing ein großes Jubiläumskonzert präsentiert.

1993 bis 1999

75 Jahre und Reisen nach Prag und San Vito

Im März 1993 gratuliert der Stadtlohner Männerchor seinem neuen Dirigenten Jürgen Tenbrink zur Übernahme der Chorleitung. Am 6. Mai 1993 bezieht der Stadtlohner Männerchor neue Probenräume im Gasthaus Schlüter, Alte Poststraße. Der Chor wird von Familie Schlüter-Hintemann herzlich begrüßt und freundlich aufgenommen. Unter der Leitung von Chorleiter Tenbrink finden auch in den nächsten Jahren Frühjahrskonzerte, Gemeinschaftskonzert mit dem Bielefelder Kinderchor sowohl große Auftritte in der Tschechischen Republik in Prag und Brünn statt.

Im Jahre 1997 darf erneut gefeiert werden. Der „Stadtlohner Männerchor 1922 e.V.“ besteht jetzt schon seit 75 Jahren. Aus diesem Grunde wird eine Vielzahl von Aktivitäten organisiert. Im Terminkalender des Stadtlohner Männerchores sind für 71 aktive Sänger neben vielen kleineren folgende große Veranstaltungen festgehalten: Teilnahme am Rosenmontagszug mit eigenem Wagen, Stimmbildung, großes Festkonzert „75 Jahre Stadtlohner Männerchor“, Chorfamilienfest, Jubiläums-Festmesse „Missa-Brevis“ in der Pfarrkirche St. Otger, Jubiläums-Festkommers unter Mitwirkung der Husarenkapelle Stadtlohn, Jubiläums-Abschlußkonzert mit der russischen Gruppe „Paraphras“ in der Stadthalle.

Auf diesen Erfolg wird sich aber nicht ausgeruht. Es geht kräftig weiter. Weitere Konzerte finden in den nächsten Jahren statt. Erneut geht es auf große Fahrt. Der Stadtlohner Männerchor fährt im Oktober 1998 für 1 Woche zur Stadtlohner Partnerstadt San Vito. Auftritte im Dom zu San Vito und auch Besichtigungen gehörten zum Terminplan. In dem Reisebericht kann man zum Abschluß lesen, das es eine außergewöhnlich, schöne Chorreise von unvergeßlicher Art war.

Auch im Jahre 1999 wird ein Konzert vorbereitet. Am 18. April öffnet sich die Stadthalle für ca. 700 Besucher. Mit der „Creme de Cologne“ zeigt sich, das eine Verpflichtung dieser Gruppe ein Highlight des Konzert darstellte. Aber auch der Tagesausflug mit Familienangehörigen nach Werne steht auf dem Plan. Im Jahre 1998 sterben Alois Veldscholten, Georg Böhmer und Anton Südhoff.

Um Verstärkung für den Chor zu erreichen, wird eine außergewöhnliche Plakataktion gestartet: Stellenangebote für neue junge Sänger. Das bleibt nicht ohne Wirkung. Allein im Jahre 1999 melden sich noch 6 neue Sänger an. Im gleichen Jahr begibt sich der Vorstand auf die Suche nach einem neuen Chorleiter. Nach entsprechenden Bewerbungsgesprächen entscheidet sich der Vorstand für Herrn Chorleiter Alfons Düsterhus aus Schermbeck. Nach dem Probedirigat werden im Dezember die Verträge unterzeichnet. Damit sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Und ab da weht ein neuer Wind. Mit dem 37 Jahre jungen Chordirektor kommt sicherlich neuer Schwung in den Chor.

2000 bis 2004

Neuer Schwung, Semperoper und Adventskonzerte

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

Und so ist es auch. Neue Besen kehren gut. Mit dem neuen Chorleiter Alfons Düsterhus kam frischer Wind in den Chorgesang von Stadtlohn. Der Chordirektor kann auf viele Jahre Erfahrung mit Chören zurückblicken. Als Chordirektor, Kantor und auch Leiter von Männerchören ist Alfons Düsterhus sowohl in der geistlichen, als auch weltlichen Musik zu Hause. Neue Stücke werden von nun an einstudiert. Der Chorklang ändert sich, da auch für die Stimmbildung richtig was getan wird. Durch den neuen Chorleiter und auch der Vielzahl an neuen jungen Sängern kommt der Chor in ein ganz anderes Klangvolumen.

Schon nach 6 Monaten präsentiert der Stadtlohner Männerchor am 18.06.2000 ein Konzert unter dem Motto „Zauber der Musik“, das die Zuhörer in der ausverkauften Stadthalle Stadtlohn wirklich verzauberte. Durch diesen Erfolg angespornt geht es ab in weitere Probenabende. Als Ziel setzt sich der Chor ein großes Adventskonzert am 23.12.2000 in der Pfarrkirche St. Otger. Planungen und Proben laufen dafür Hochtouren. Mit der Sopranistin Martina Henning, Tenor Markus Müller von der Deutschen Oper am Rhein, Bochumer Symphoniker und Kantor Antonius Busch (ehem. Chorleiter des SMC) wird eine Veranstaltungen präsentiert, die ab nun zum festen Kulturplan in Stadtlohn gehört.

Die Fortsetzung des Frühjahrskonzertes erfolgt am 22.04.2001. Das Thema des Konzert lautet “Träumen möchte` ich…„.Weltbekannte Melodien aus Oper und Operette werden mit dem Tenor Alexandru Ionitza Sopranistin Martina Henning, Frauenchor Höntrop 1950 und dem Stadtlohner Männerchor präsentiert. So wird den Besuchern von „Gänsehautgefühl bis zur Träumerei“ eine Vielfalt der Musikliteratur geboten.

Die Mitgliederzahl ist mittlerweile auf 85 aktive Sänger gestiegen und bildet einen gewaltigen Klangkörper. Aber das Jahr 2001 ist auch Jahr des Abschieds. So sterben in dem Jahr Hans Veldscholten, Hubert Jansen, Hubert Wilmer und Felix Feldmann. Diese 4 Sänger hinterlassen durch ihre jahrzehntelange Zugehörigkeit eine große musikalische aber auch menschliche Lücke.

Für das Jahr 2002 stehen zum 80 jährigen Bestehen viele Veranstaltungen auf dem Programm des Stadtlohner Männerchores. So seien hier besonders wieder das Frühjahrskonzert am 21.04.2002 mit dem weltweit agierenden Bass Daniel Lewis Williams erwähnt. Neben einigen kleineren Veranstaltungen stand wieder eine Chorreise auf dem Programm.

Die Konzertreise 2002 führte 60 Sänger mit ihren Frauen nach Dresden. Auf einer 6-tägigen Fahrt in die Elbflorenz erlebten die 121 Teilnehmer die Stadt Dresden und Umgebung. Musikalische Veranstaltungen standen ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung unter anderem von Frauenkirche, Zwinger, Semperoper und vieles mehr. Höhepunkt der Fahrt war sicherlich der Auftritt des Chores in der Semperoper. Stimmgewaltige Klänge des Stadtlohner Männerchores durchfluteten die Räume der Semperoper, wo sonst die größten der Welt auftreten. Sowohl für die Besucher als auch für die Sänger und ihre Frauen war es ein unvergessliches Erlebnis.

Am 22.12.2002 wurde das Adventskonzert in der St. Otgerkirche in Stadtlohn durchgeführt. Unter der Leitung von Chordirektor Alfons Düsterhus wurde der Stadtlohner Männerchor von der Sopranistin Daniela Stampa und dem Ensemble der Bochumer Symphoniker begleitet.

Am 04.05.2003 erklangen bei Frühjahrskonzert in der Stadthalle die größten Musical- Welterfolge und „Ohrwürmer“ der vergangenen Jahrzehnte. Gemeinsam mit dem „Showchor Piano!Forte!“ aus Schermbeck wurde auch dieses Konzert ein unvergessliches Erlebnis für die Zuhörer, aber auch für alle Beteiligten.

Nach der verdienten Sommerpause laufen nun die Proben für das große Adventskonzert am 21.12.2003 auf Hochtouren. Hierzu werden auch wieder neue Sänger in die Probenarbeit eingebunden und voraussichtlich auch schon bei diesem Konzerterlebnis mitsingen. Die Proben wurden durch ein Chorseminar im Europainstitut in Bocholt zusätzlich verstärkt.

Großer Erfolg beim Adventskonzert. Über 1100 Besucher konnte der Stadtlohner Männerchor beim traditionellen Adventskonzert am 21.12.2003 in der Otgerkirche begrüßen. Ein abwechslungsreiches Programm wurde den Besuchern präsentiert. Mit dem Tenor-Solisten Thomas Piffka konnte auch in diesem Jahr ein dem Publikum ein musikalischer Leckerbissen präsentiert werden. Musikalische Unterstützung wurde durch eine Ensemble der Bochumer Symphoniker gebracht. Für die Zuhörer war es auch in diesem Jahr wieder die richtige Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Nicht nur den Besuchern in der Otgerkirche, sondern auch den Bewohnern des Altenheimes brachte der Männerchor seine Lieder dar. Am 22.12.2003 wurden die Bewohner mit einer musikalischen Stunde durch den Chor überrascht. Glänzende und strahlende Augen standen den Sängern gegenüber. Für die Bewohner war diese sicherlich ein unvergeßliches Erlebnis.

Bei der Jahreshauptversammlung am 05.01.2004 steht der bisherige 1. Vorsitzende Karl-Heinz Levers für das Amt des 1. Vorsitzenden nach 18 Jahren Tätigkeit im geschäftsführenden Vorstand nicht mehr zur Verfügung. 4 Jahre als 2. Vorsitzender und 14 Jahre 1. Vorsitzender sind schon eine gewaltige Leistung. Kaum einer hat die Geschicke des Chores so gelenkt wie Karl-Heinz Levers. Dieses wurde bei der Jahreshauptversammlung auch entsprechend gewürdigt. So wird K.H. Levers nun auf Beschluß der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Dieses soll am Chorfamiliensonntag offiziell gewürdigt werden. Damit hat sich das Personalkarussell wieder gedreht. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Heinz Niestegge einstimmig gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernimmt nun Georg Röskenbleck. Ebenso wurde Norbert Nienhaus als Schriftführer in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Am Freitag 06.02.2004 stirbt bei einem Verkehrsunfall unser Ehrenmitglied Hermann Hilbring. Seit 25 Jahren war Hermann aktives Mitglied im Chor. Davon viele Jahre als Kassierer im geschäftsführenden Vorstand. Wir verlieren ein Chormitglied, der durch seine Gradlinigkeit und Ehrlichkeit bei allen sehr beliebt war.

Am 20.06.2004 werden beim Chorfamiliensonntag 8 Mitglieder für 25 Jahre Zugehörigkeit im Deutschen Sängerbund geehrt: Alfons Lucassen, Heinz Pieper, Gerd Räwer, Reinhold Gescher, Josef Pieper, Wolfgang Bentink, Andreas Willemsen und Günter Teriet. Besondere Ehrung folgte für Karl-Heinz Levers: wie auf der Jahreshauptversammlung beschlossen wurde Karl-Heinz Levers für seine mehr als 14-jährige Vorstandstätigkeit zum Ehrenmitglied des Stadtlohner Männerchores ernannt. Den Gratulationen des Vorstands und des Chores schlossen sich ebenfalls Bürgermeister Helmut Könning und der 1. Vorsitzende des Sängerkreises Westmünsterland, Willi Huvers, an. Dieser Tag wird sicherlich nicht nur den Jubilaren gut in Erinnerung bleiben.

Am 27.06.2004 fand in der Konzertaula des Gymnasiums in Stadtlohn eine Matinee im Rahmen von „Stadtlohn Klassik“ statt. Diese stand unter dem Motto: Ein Steinway für Stadtlohn. Hierbei wurde die Erlöse zur Restfinanzierung des neuen „Konzertflügel Steinway D“ gesammelt. So wurden 2 Konzertveranstaltungen an diesem Tage angeboten. Sowohl der Stadtlohner Männerchor und der Chor der Euregiokonzertgesellschaft haben sich hierfür zur Verfügung gestellt. Der Stadtlohner Männerchor unter der Leitung von Musikdirektor Alfons Düsterhus präsentierte sich den Besuchern mit einer Komposition aus Schubertliedern. Der Chor wurde am Flügel von Rolf Wähning begleitet. Dem hohen Anspruch an diese Veranstaltungen wurde der Stadtlohner Männerchor sowohl mit seiner Liedauswahl aber auch mit seiner musikalischen Leistung gerecht. Hier zeichnete sich die Mühe in der Probenarbeit aus. Dieses haben sowohl die Konzertbesucher, aber auch die Chorsänger selber gespürt. Für alle Teilnehmer war auch dieses Konzert ein Erlebnis besonderer Art.

Seit Wochen liefen die organisatorischen Vorbereitungen für das Gemeinschafts-Benefizkonzert am 12.09.2004 um 15:00 Uhr der Stadtlohner Musikvereine zugunsten des Stadtlohner Hospiz. Ins Leben gerufen wurde diese Veranstaltung durch den Stadtlohner Männerchor. Unter seiner Leitung brachten die Stadtlohner Musikvereine einen musikalischen Querschnitt. Folgende musikalischen Vereinigungen wirkten hierbei mit: Stadtlohner Männerchor, Kinderchor St. Josef, Frauenschola und Projektchor St. Josef, Kinder und Jugendchor St. Otger, Kirchenchor St. Otger, Stadtlohner Husarenkapelle, Spielmannszug der KG, Fanfarenzug der KG.

2005 bis 2006

Abschied von Alfons Düsterhus, Neuanfang mit Bernhard van Almsick

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

Im Chorjahr 2005 präsentierte der Stadtlohner Männerchor zwei eigene Konzerte. Am 24.04.2005 lud der Chor zum Frühlingskonzert in die Stadthalle ein, am 11.06.2005 eröffnete er gemeinsam mit Bläsern der Musikschule die Musikschulgala. Beim Chorfamiliensonntag am 26.06.2005 wurde Alfred Feldkamp unter großem Beifall für 60 Jahre Zugehörigkeit im Deutschen Sängerbund geehrt, Hermann Seggewiß, 13 Jahre lang Schriftführer des Chores, für 50 Jahre.

Höhepunkt des Jahres war das Adventskonzert am vierten Adventssonntag, dem 18.12.2005, in der St.-Otger-Kirche. Mit dem Solisten Marc Pantus und dem Kourion-Orchester Münster erlebten die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche ein Konzert, das sehr positiv besprochen wurde. Das Jahr 2005 war aber auch ein Jahr des Abschieds: Am 15.07.2005 verstarb Heinrich Demes, am 21.09.2005 Reinhold Gescher, dem über 50 Sänger das letzte Geleit gaben.

Bei der Jahreshauptversammlung am 09.01.2006 stand Georg Röskenbleck nicht mehr als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Er hatte sich als Schriftführer, als stellvertretender Vorsitzender und bei der Gestaltung der Programmhefte viele Jahre für den Chor eingesetzt. Am 27.01.2006 verstarb Paul Lonsing, seit 1953 Mitglied und 30 Jahre lang Notenwart des Chores. Am 23.04.2006 gestaltete der Männerchor gemeinsam mit der Sängervereinigung Borken ein Benefizkonzert, im August wirkte er beim Jubiläumskonzert des Vredener Männerchores mit.

Im Oktober 2006 beendete Chordirektor Alfons Düsterhus nach fast sieben Jahren seine Tätigkeit beim Stadtlohner Männerchor. Ihm verdankt der Chor große Konzerterfolge und eine deutliche musikalische Entwicklung. Am 06.11.2006 leitete Bernhard van Almsick seine erste Chorprobe und setzte sofort neue Akzente: Der Chor sitzt nun mit Blick in den Saal, in der ersten Reihe sitzen mindestens drei Sänger je Stimme, und niemand hat mehr einen angestammten Platz. Schon beim Weihnachtskonzert am 17.12.2006 in der Stadthalle, bei dem auch die Sängerkinder mitwirkten, stand er am Dirigentenpult. Seine Ankündigung, den Chor auch über das Frühlingskonzert hinaus zu leiten, nahmen die Sänger mit Begeisterung auf.

2007 bis 2010

Kantaten, CD-Aufnahme und ein neuer Probenort

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

Der Neuanfang gelang. Für einen ausgewogeneren Chorklang wechselten sieben erste Bässe in den zweiten Bass, und beim Frühlingskonzert am 29.04.2007 in der Stadthalle, bei dem Rainer Holzapfel Gedichte vortrug, erkannten viele Zuhörer den Chor kaum wieder. Am Chorfamiliensonntag, dem 24.06.2007, wurde dem Chor seine neue Vereinsfahne vorgestellt, die Kaplan Themann im Gottesdienst geweiht hatte. Am 15.09.2007 folgte ein Benefizkonzert mit der Sängervereinigung Borken im Vennehof in Borken. Seit Oktober 2007 beginnt die Probe um 19.30 Uhr.

Zum Adventskonzert am vierten Adventssonntag, dem 23.12.2007, war die St.-Joseph-Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Chor sang die drei Kantaten „Advent“, „Maria“ und „Stern der Verheißung“, die Landeschorleiter Michael Schmoll eigens für den Stadtlohner Männerchor komponiert und arrangiert hatte. Vorbereitet wurden sie unter anderem bei einer Intensivprobe am 10.11.2007 in der Landesmusikakademie Heek, bei der Helen van Almsick die Sänger in Atemtechnik und Aussprache schulte. Begleitet vom Kourion-Orchester, von Winfried Waschk an der Trompete und Helen van Almsick als Solistin, wurde das Konzert mit stehenden Ovationen und zwei Zugaben gefeiert.

Beim Frühlingskonzert am 01.06.2008 in der Stadthalle trug der Chor bekannte Opernchöre zum Teil in der Originalsprache vor, begleitet von der Sopranistin Claudia Patacca, Hans van de Werf am Flügel und Rainer Holzapfel, der Gedichte von Hölderlin rezitierte. Nach der Sommerpause 2008 zog der Chor mit seinen Proben vom Vereinslokal in die Musikschule um, eine außerordentliche Mitgliederversammlung bestätigte am 01.09.2008 diesen Schritt. Vom 10. bis 12.10.2008 nahm der Chor gemeinsam mit einem Kammerorchester die drei Kantaten im Tonstudio der Landesmusikakademie Heek auf. Für das CD-Cover und das Konzertplakat veranstaltete der Chor einen Malwettbewerb an den Stadtlohner Grundschulen, zu dem 168 Bilder eingereicht wurden. Beim Adventskonzert am 21.12.2008 in der St.-Joseph-Kirche konnten die Zuhörer die frisch gepresste CD erwerben. Am 01.10.2008 verstarb Paul Roth, der 60 Jahre Mitglied des Stadtlohner Männerchores war.

2009 führte eine Chorreise nach Regensburg, bei der der Chor in St. Anton eine Messe gestaltete. Im Juni 2009 präsentierte der Chor in der festlich geschmückten Stadthalle gemeinsam mit dem Akkordeon-Orchester ArtAcca das Konzert „Tango meets Klassik“. Für die CD „So klingt Stadtlohn“ nahm der Männerchor am 21.09.2009 in Heek das St.-Otger-Lied, erstmals überhaupt auf Tonträger, und „Die Untreue“ auf. Zum Weihnachtskonzert am 27.12.2009 in der St.-Joseph-Kirche erklang die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas in drei Kantaten. Mit dem neu gegründeten Projektchor aus Sängerfrauen und der Icker Kantorei unter Leitung des Komponisten Michael Schmoll sangen rund 100 Sängerinnen und Sänger, begleitet von Blechbläsern, Flöte, Streichern und Orgel. Die Presse sprach von „sakraler Klangpracht“.

Das Jahr 2010 begann mit einem Benefizkonzert am 25.01.2010 in der St.-Joseph-Kirche zugunsten der Don-Bosco-Mission in Haiti, bei dem 1.500 Euro zusammenkamen. Unter dem Motto „Auf nach Amerika“ sangen Männerchor und Projektchor am 12.06.2010 in der Stadthalle, das Silvia Droste Trio steuerte Jazzklänge bei. Im September trat der Chor beim Weinfest in Nottuln auf, an Allerheiligen sang er im Radiogottesdienst das Otgerlied. Beim Weihnachtskonzert am 28.11.2010 in der St.-Joseph-Kirche führte der Chor die Messe brève von Charles Gounod, die Deutsche Messe von Franz Schubert und eine gregorianische Choralmesse von Maurice Duruflé auf. Vizechorleiter Burkhard Kirchhoff übernahm in diesen Jahren immer wieder das Dirigat bei Proben.

2011 bis 2013

Josef-Albers-Saal, Mundorgel-Revue und Quempas-Singen

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

2011 bezog der Chor seinen neuen Probenraum, den Josef-Albers-Saal in der ehemaligen Aula der Marienschule. Das Frühlingskonzert am 21.05.2011 unter dem Titel „Freude schöner Götterfunken“ fand in der Werkstatthalle der SVS statt, gemeinsam mit der Husarenkapelle erklangen Filmmelodien und bekannte Volkslieder. Am 25.09.2011 lud der Chor zu einem Kaffeekonzert in die Stadthalle ein, zusammen mit dem Madrigalchor Vreden und dem Singekreis Legden unter Leitung von Helen van Almsick. Das Publikum wurde beim Singen der Kanons einbezogen. Am 19.10.2011 empfing der Chor Gäste aus Cincinnati zu einem gemütlichen Abend im Gymnasium, an Allerheiligen sang er im Gottesdienst die Messe brève von Charles Gounod. Im Mai 2011 verstarb Ferdi Fischer.

Im Januar 2012 verlor der Chor mit Bernhard Lensker seinen ältesten aktiven Sänger mit über 65 Jahren Chorerfahrung. Mit seinem Solo „Nehmt Abschied, Brüder“ endete am 16. Januar seine letzte Chorprobe. Am 18.03.2012 folgte in der Stadthalle die Mundorgel-Revue: ohne Noten und Sängermappen, mit Requisiten, wechselnden Bühnenbildern und kleinen Schauspieleinlagen, die Regisseur Michael Hoffmann mit den Sängern einstudiert hatte. Viele Zuhörer sangen begeistert mit und fühlten sich in ihre Jugend zurückversetzt. Am 14.05.2012 gestaltete der Chor mit dem Frauenensemble Legden und dem Kirchenchor Asbeck in der St.-Josef-Kirche ein Konzert für den Frieden zugunsten eines Projektes in Ruanda. Auf der Chorreise an Mosel und Rhein sang der Chor unter der Leitung von Burkhard Kirchhoff die Deutsche Messe von Schubert in der Pilgerkirche in Vallendar. Am 25.11.2012 wirkte er in der Stadthalle Bielefeld am Jubiläumskonzert zum 150-jährigen Bestehen des Chorverbandes mit.

Am vierten Adventssonntag, dem 23.12.2012, lud der Männerchor erstmals zum Quempas-Singen in die St.-Otger-Kirche ein, gemeinsam mit dem Kirchenchor Asbeck unter Leitung von Helen van Almsick, der Sopranistin Heide Bertram, Thorsten Göbel an der Orgel und dem Bläserensemble der Stadtlohner Husarenkapelle. Bei freiem Eintritt war die Kirche gut gefüllt, und die Zuhörer machten von der Möglichkeit zum Mitsingen stimmgewaltig Gebrauch. Die Presse schrieb, der Männerchor habe damit ein neues Kapitel seiner Musikgeschichte aufgeschlagen.

Bei der Jahreshauptversammlung 2013 wurde Otger Tenhumberg für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz zum Ehrenvorsitzenden ernannt, nachdem ihm der Chorverband NRW im Vorjahr bereits die Verdienstplakette in Silber verliehen hatte. Am 23.06.2013 sang der Chor gemeinsam mit dem Kinderchor der von-Galen-Schule Gescher unter Leitung von Petra Roters ein Mundorgel-Konzert in der Senioren-Wohnanlage St. Josef und wiederholte es am 05.07.2013 in Gescher. Am 13.07.2013 richtete der Stadtlohner Männerchor in der Stadthalle das Leistungssingen des Chorverbandes Westmünsterland aus, das Zuccalmaglio-Festival und das Volkslieder-Pokalsingen. Alle Sänger und ihre Frauen packten mit an, und die Gastchöre äußerten sich durchweg positiv. Das zweite Quempas-Singen am 22.12.2013 in der St.-Otger-Kirche, diesmal mit den StadtlohnVoices unter Leitung von Henning Schmidt und dem Bläserensemble Winfried Waschk, überzeugte so sehr, dass es seitdem jedes Jahr am vierten Adventssonntag um 17.00 Uhr stattfinden soll. Am 14.09.2013 verstarb Alfred Feldkamp, der über 60 Jahre Mitglied im Chorverband war.

2014 bis 2016

Neuer Vorsitz, Galakonzerte und ein Gottesdienst im Dom

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2014 übernahm Burkhard Kirchhoff, bis dahin Kassierer und seit Jahren auch Vizechorleiter, den Vorsitz von Thomas Roters. Ihm zur Seite standen Dieter Möllers als stellvertretender Vorsitzender, Norbert Nienhaus als Kassierer und Heinrich Kremer als Schriftführer. Eine Umfrage unter den Sängern bestätigte im Februar 2014 eindeutig den Josef-Albers-Saal als Probenraum. Beim Chorkarneval waren in diesem Jahr erstmals die Sängerinnen der StadtlohnVoices zu Gast.

Am 18.05.2014 gestaltete der Chor mit der Missa brevis in F von Norbert Feibel den Festgottesdienst zum 100. Weihetag der St.-Karl-Borromäus-Kirche in Büren, am 27.06.2014 unterstützte er auf dem Marktplatz in Vreden das Konzert des Männerchores Vreden im Rahmen des Münsterland-Festivals „summersings“. Beim Chorfamiliensonntag am 29.06.2014 wurde Antonius Hintemann für 40 Jahre Singen im Chor geehrt. Höhepunkt des Jahres war das Galakonzert am 07.09.2014 in der Konzertaula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums: Mit dem Bassisten Jürgen Orelly und Christoph Haas am Flügel sang der Chor vor rund 240 Zuhörern Melodien aus Oper, Operette und Musical, von Mozarts „O Isis und Osiris“ und dem Pilgerchor aus „Tannhäuser“ bis zu Robert Stolz und „Maske in Blau“. Bernhard van Almsick führte selbst durch das Programm. Im September sang der Chor im Rahmen der Interkulturellen Woche gemeinsam mit den Schulchören der Hilgenberg- und der Hordtschule auf dem Marktplatz. Beim dritten Quempas-Singen am vierten Adventssonntag, dem 21.12.2014, wirkten die StadtlohnVoices unter Leitung von Henning Schmidt und der Kirchenchor St. Peter und Paul Nienborg mit. Am 17.03.2014 verstarb Josef Dahlhues, der 33 Jahre im Chor gesungen hatte.

Am 18.05.2015 lud der Männerchor zu einem Benefizkonzert für die Opfer des Erdbebens in Nepal in die St.-Joseph-Kirche ein. Die Spenden von 1.500 Euro gingen je zur Hälfte an die Nepalhilfe von Dr. Lehmköster und an die Deutsch-Nepalische Gesellschaft. Beim Chorfamiliensonntag am 28.06.2015 wurden Hermann Seggewiß für 60 Jahre und Heinz Langweg für 40 Jahre Singen im Chor geehrt. Unter dem Titel „Abends, wenn die Lichter glüh’n“ sang der Chor am 29.08.2015 in der Stadthalle zum Auftakt der Reihe „Stadtlohn Klassik“ Schlager und Evergreens, viele davon von Otto Beatus eigens für den Chor arrangiert und ohne Noten gesungen. Elf Sänger aus den eigenen Reihen traten als Solisten auf, von „Capri-Fischer“ über „Bridge over Troubled Water“ bis „Live is Life“. Das Publikum war begeistert und feierte anschließend mit den Sängern im Hof der Stadthalle weiter.

Eine besondere Ehre wurde dem Chor am Christkönigssonntag, dem 22.11.2015, zuteil: Im Hohen Dom zu Münster gestaltete er allein das Pontifikalamt, in dem Bischof Felix Genn unter anderen den Sänger und früheren Vorsitzenden Thomas Roters sowie Christian Feldmann aus der Gemeinde St. Otger zu Diakonen weihte. Mit Antonius Hintemann zählte der Stadtlohner Männerchor damit zwei Diakone in seinen Reihen. Beim Quempas-Singen am 20.12.2015 übernahm Bernhard van Almsick neben dem Dirigat auch die Orgel für den erkrankten Thorsten Göbel. Mit dem Bassisten Jürgen Orelly und dem Frauenensemble Legden unter Leitung von Helen van Almsick wurde das Konzert mit lang anhaltenden stehenden Ovationen gefeiert.

2016 fanden sechs neue oder zurückgekehrte Sänger den Weg in den Chor, der zeitweise mit 45 Sängern probte. Beim Konzert „Geistliche Abendmusik“ am 30.05.2016 in der St.-Joseph-Kirche sang der Chor vor rund 200 Besuchern Marienlieder und Werke von Michael Schmoll und erhielt stehende Ovationen. Erstmals beging die Chorfamilie den Chorfamilientag am 25.06.2016 mit einer Vorabendmesse an einem Samstag und dankte dabei der Familie Schlüter-Hintemann für 25 Jahre Gastfreundschaft im Vereinslokal. Ende August probte der Chor erstmals an einem Wochenende bei den Alexianern in Münster. Am 11.09.2016 sang er zur Enthüllung der Skulptur „Die Badende“ an der Berkelmühle, und am 24.09.2016 folgte in der Konzertaula das Jahreskonzert „Stadtlohner Abend“ mit alten Stadtlohner Liedern aus der Sammlung des Heimatvereins wie „Danz, Danz, Liesebeth“ und dem Stadtlohner Heimatlied, Gedichten zum Berkellauf von Anton Mertens und einer Ausstellung aus dem Chorarchiv. Das Jahr endete mit einem Auftritt auf dem Stadtlohner Weihnachtsmarkt und dem Quempas-Singen am 18.12.2016.

2017 bis 2019

Weltmusik, Stern der Verheißung und Abschied von Bernhard van Almsick

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

2017 wuchs der Chor auf über 50 aktive Sänger. Am 10.06.2017 beschlossen die Mitglieder eine an die Vorgaben des Finanzamtes angepasste Satzung. Beim Chorfamilientag am 24.06.2017 wurden Rudolf Kropp für 50 und Theo Hericks für 25 Jahre Singen im Chor geehrt, außerdem Chorleiter Bernhard van Almsick in seinem elften Jahr am Pult und Burkhard Kirchhoff für elf Jahre im geschäftsführenden Vorstand. Unter dem Titel „Weltsprache: Musik“ sang der Chor am 15.07.2017 in der Konzertaula Lieder aus aller Welt, gemeinsam mit dem Ensemble DiaLoGe, das kurdische und türkische Musik beisteuerte, ganz im Sinne des Leitspruchs auf der Vereinsfahne: Singen baut Brücken. Es folgten Auftritte beim Berkel-Aktionstag im Schlosspark Coesfeld und erstmals beim Chorfestival des Chorverbandes Westmünsterland am Schloss Raesfeld.

Mitte Dezember 2017 betrieb der Chor erstmals einen eigenen Stand auf dem Stadtlohner Weihnachtsmarkt, dessen frittierte Spiralkartoffeln schnell zum Markenzeichen wurden. Weil der vierte Advent auf Heiligabend fiel, trat an die Stelle des Quempas-Singens am 18.12.2017 ein großes Konzert in der vollbesetzten St.-Joseph-Kirche: Gemeinsam mit dem Frauenensemble Legden, der Gesangsklasse der Musikschule Gelsenkirchen und acht Philharmonikern sang der Chor erneut die drei Kantaten „Stern der Verheißung“. Ihr Komponist Prof. Michael Schmoll spielte selbst die Orgel. Das Publikum dankte mit stehenden Ovationen und forderte zwei Zugaben. Im selben Jahr nahm der Chor Abschied von Josef Oenning, 66 Jahre Mitglied und viele Jahre Bühnenbauer des Chores, von Werner Boll, Willi Hackmann und von Maria Schlüter, der Seniorchefin des Vereinslokals.

2018 stellte der Chor am 14.05.2018 in der St.-Joseph-Kirche die „Missa Africana“ von Michael Schmoll vor und lud anschließend zum Maisingen vor der Kirche ein. Am 29.09.2018 folgte in der Konzertaula das Jahreskonzert „Auf dem Wasser zu singen“ mit Seemannsliedern und Schlagern, bei dem die Zuhörer kräftig mitsangen und stehende Ovationen spendeten. Beim Chorfamilientag wurden Werner Kösters, Robert Einhaus, Hermann Lensker und Heinrich Kremer für 25 Jahre Singen geehrt. Auf dem Weihnachtsmarkt gingen an drei Tagen rund 600 Spiralkartoffeln über die Theke, und am 23.12.2018 lud der Chor wieder zum Quempas-Singen in die St.-Otger-Kirche ein.

Im Dezember 2018 kündigte Bernhard van Almsick an, zum 01.07.2019 als Geschäftsführer an das Hohner-Konservatorium in Trossingen zu wechseln. Am 23.03.2019 richtete der Stadtlohner Männerchor den Chorverbandstag des Chorverbandes Westmünsterland in Stadtlohn aus. Mit dem Konzert „Geistliche Abendmusik“ am 26.05.2019 in der St.-Joseph-Kirche, gemeinsam mit dem Frauenensemble Legden und Solisten, verabschiedete sich Bernhard van Almsick nach 13 Jahren als Chorleiter. Die Münsterland Zeitung sprach von einem „bewegenden Abschied“. Am 17.06.2019 leitete er seine letzte Probe, danach übernahm Vizechorleiter Burkhard Kirchhoff die Proben. Beim Chorfamilientag am 29.06.2019 wurden der Ehrenvorsitzende Otger Tenhumberg für 60 Jahre Singen im Chor, Josef Pieper, Günter Teriet und Theo Tenspolde für 40 Jahre sowie Dieter Möllers für zehn Jahre als stellvertretender Vorsitzender geehrt. Für die Nachfolge stellten sich im Juli zwei Kandidaten mit einem Probedirigat vor: am 10.07.2019 Peter Heinrich, früher Chordirektor und Kapellmeister der Städtischen Bühnen Münster, und am 22.07.2019 Kalle Höper. Die Wahl fiel auf Peter Heinrich, der im September 2019 die Chorleitung übernahm. Die Proben fanden nun mittwochs im Josef-Albers-Saal statt.

Am 23. August verstarb der amtierende Schriftführer Heinrich Kremer unerwartet und für uns alle unfassbar.1993 in den Chor eingetreten, übernahm er 2014 das Amt des Chronisten und Schriftführers. So groß die Trauer über den Verlust eines so vorbildlichen Sängers und lieben Menschen auch ist, so groß sind seine Verdienste als Chronist und Schriftführer für den Stadtlohner Männerchor. Sein schriftliches Vermächtnis, seine vielen Berichte und Notizen, seine Korrespondenz mit Presse und Medien sind  Zeugnis seiner Leidenschaft aber auch seiner Freude, mit der er dieses für uns so wichtige Amt bekleidete. Der stellvertretende Schriftführer Norbert Bruns übernimmt bis auf Weiteres das Amt des Schriftführers

Vom 27. bis 29.09.2019 führte die Chorreise die Chorfamilie nach Mainz, wo sich Sänger und neuer Chorleiter näher kennenlernten. Auf dem Weg besuchte sie das UNESCO-Welterbe Kloster Lorsch. In Mainz gestaltete der Chor die Vorabendmesse in der barocken Kirche St. Peter, deren Glocken zum großen Teil aus der Nachbarstadt Gescher stammen, und eine Schifffahrt nach Bingen mit Weinprobe rundete die Reise ab. Zum Quempas-Singen am vierten Adventssonntag, dem 22.12.2019, lud der Chor erstmals unter der Leitung von Peter Heinrich in die St.-Otger-Kirche ein, gemeinsam mit der Altistin Irmgard Lensing und dem Flötenorchester Flauto Fredena unter Leitung von Hanne Feldhaus.

2020 bis 2022

Stille in der Pandemie und 100 Jahre mit der Zelter-Plakette

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

Am 11.03.2020 traf sich der Chor zum vorerst letzten Mal zur Probe im Josef-Albers-Saal. Danach brachte die Corona-Pandemie das Chorleben vollständig zum Erliegen: Chorgesang galt wegen der Aerosole als besonders ansteckungsgefährlich, und ein großer Teil der damals 54 Sänger gehörte zur Risikogruppe. Das Sommerkonzert wurde abgesagt. Um die Gemeinschaft auch ohne Proben zu stärken, besuchte der Vorstand alle Sänger persönlich und überreichte ihnen ein „Chor(ona)“-Fotobuch. Für das stimmliche Training zu Hause erstellte Burkhard Kirchhoff eine Internetseite mit Online-Übungsdateien, mit denen jeder Sänger seine Stimme für sich proben konnte. Der Stadtlohner Anzeiger widmete dem Chor im Juli 2020 unter der Überschrift „Wie das Virus in Stadtlohn einen fast 100-jährigen Chor verstummen lässt“ eine ganze Seite.

Im Herbst 2021 konnte der Chor wieder proben und bereitete sich fast drei Monate lang auf das Quempas-Singen vor. Angesichts der erneut steigenden Infektionszahlen beschloss der erweiterte Vorstand Ende November 2021 jedoch einstimmig, den Probenbetrieb wieder auszusetzen und alle Veranstaltungen bis zum Jahresende abzusagen, obwohl sie rechtlich erlaubt gewesen wären. Neben dem Quempas-Singen in der St.-Otger-Kirche entfiel damit auch der Stand auf dem Weihnachtsmarkt. In Arbeitsgruppen liefen die Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr dennoch weiter.

Bei der Jahreshauptversammlung am 04.04.2022 trug Schriftführer Gerd Schlettert die Jahresberichte für 2020 und 2021 vor und legte anschließend sein Amt nieder. Der übrige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Arbeitsgruppen für Festschrift, Ausstellung, Programm und Sponsoring sollten das Jubiläum vorbereiten. Am 06.04.2022 begannen wieder regelmäßige Proben in der Musikschule, eine Woche später gratulierte der Chor Peter Heinrich zum 80. Geburtstag. Am 19.06.2022 sang der Chor beim Gartenkonzert „1000 Noten – 1000 Blüten“ im Kreislehrgarten Steinfurt, zu dem der ebenfalls von Peter Heinrich geleitete Männerchor Frohsinn Steinfurt eingeladen hatte.

Das Jubiläumsjahr erreichte im Oktober 2022 seinen Höhepunkt. Am 16.10.2022 nahmen Burkhard Kirchhoff, Ludger Kömmelt und Alfons Litmeier in Arnsberg die Zelter-Plakette entgegen, die höchste Auszeichnung der Amateurchormusik. Der Bundespräsident verleiht sie Chören, die sich mindestens 100 Jahre lang mit Ernst und Erfolg der Liedpflege gewidmet haben. Überreicht wurde sie von der Staatssekretärin im NRW-Kulturministerium Gonca Türkeli-Dehnert und der Präsidentin des Chorverbandes NRW Regina van Dinther. Eine Woche später begann das Festwochenende mit der Vorabendmesse am 22.10.2022 in St. Joseph, in der der Chor nach zweieinhalb Jahren erstmals wieder in einer Kirche zu hören war. Im Gedenken standen die Lebenden und Verstorbenen der Chorfamilie. Beim anschließenden Chorfamilientag im Vereinslokal Schlüter wurde Hermann Seggewiß für 65 Jahre Singen im Chor geehrt; er war elf Jahre Schriftführer gewesen und 2002 zum Ehrenmitglied ernannt worden. Franz Schneider, Joseph Gevers und Wilhelm Reiberg wurden für 40 Jahre, Heinz Niestegge und Burkhard Kirchhoff für 25 Jahre geehrt. Zum Festakt am 23.10.2022 in der Konzertaula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums gratulierten Bürgermeister Berthold Dittmann und der Chorverband Westmünsterland. Ehrenvorsitzender Otger Tenhumberg, der den Chor von 1969 bis 1989 als zweiter und erster Vorsitzender geprägt hatte, erinnerte an fast 65 Jahre Mitgliedschaft. Auf einer über zehn Meter langen Stellage zeigten Dokumente, Bilder und Requisiten 100 Jahre Vereinsleben. Dieter Möllers, Josef Ening und Heinz Niestegge hatten dieses „dreidimensionale Festbuch“ zusammengestellt, das im Januar 2023 auch im Foyer des Rathauses zu sehen war. Mit dem Quempas-Singen am vierten Adventssonntag, dem 18.12.2022, beschloss der Chor sein Jubiläumsjahr.

2022

100 Jahre: die Zelter-Plakette

Am 16. Oktober 2022 nahmen Burkhard Kirchhoff, Ludger Kömmelt und Alfons Litmeier in Arnsberg die höchste Auszeichnung der Amateurchormusik entgegen, überreicht von Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert (links) und Regina van Dinther, Präsidentin des Chorverbandes NRW (rechts).

Übergabe der Zelter-Plakette in Arnsberg am 16. Oktober 2022

2023 bis 2025

Wechsel im Vorstand und Aufbruch mit Samuel Ellers

Für Mitglieder: Berichte, Fotos und Dokumente im Archiv

Im Jahr nach dem Jubiläum fand das Chorleben wieder in seinen gewohnten Rhythmus. Auf den Chorkarneval am 11.02.2023 folgte am 06.03.2023 die Jahreshauptversammlung. Im Frühjahr sang der Chor im Gottesdienst zur Diamantenen Hochzeit seines Ehrenvorsitzenden Otger Tenhumberg und seiner Frau Margret in St. Otger. Am 18.06.2023 sang er erneut beim Gartenkonzert im Kreislehrgarten Steinfurt, am 24.06.2023 gestaltete er zum Chorfamilientag die Vorabendmesse in St. Joseph, und am 10.12.2023 lud er zum Quempas-Singen in die St.-Joseph-Kirche ein.

Bei der Jahreshauptversammlung am 15.01.2024 blickte Burkhard Kirchhoff auf zehn Jahre als Vorsitzender zurück und wurde einstimmig wiedergewählt. Dieter Möllers stellte sich nach 15 Jahren als stellvertretender Vorsitzender nicht mehr zur Wahl; sein Nachfolger wurde Ludger Kömmelt, für den Eckhart Siefert in den Beirat einrückte. Heinz Niestegge blieb Schriftführer, Norbert Nienhaus Kassierer. Zugleich machten sich Vorstand und Sänger Gedanken um die Zukunft des Chores, denn die Probenbeteiligung ließ nach, und auf längere Sicht musste ein neuer Chorleiter gefunden werden. Peter Heinrich feierte 2024 mit dem Chor sein fünfjähriges Jubiläum am Pult. Vom 11. bis 13.10.2024 führte die Chorfahrt nach Aachen: Auf dem Weg besuchte die Chorfamilie den Aussichtspunkt Jackerath am Tagebau Garzweiler, in Aachen folgten eine Altstadtführung, eine Schifffahrt auf dem Rursee in der Eifel und zum Abschluss die heilige Messe im Aachener Dom. Am vierten Adventssonntag 2024 gestaltete der Chor gemeinsam mit den Stadtlohner Husaren ein weihnachtliches Konzert in der voll besetzten St.-Joseph-Kirche. Im Mittelpunkt stand der Weihnachtszyklus „Lobt Gott ihr Christen“ von Prof. Michael Schmoll für Männerchor und kleine Bigband. Dirigiert wurde er von Dr. Jürgen te Vrugt, Vizedirigent der Husaren; „Still, still, still“ sang der Chor a cappella unter Vizechorleiter Burkhard Kirchhoff. Peter Heinrich hatte die Lieder mit den Sängern einstudiert, und Chorsänger Felix van Almsick las weihnachtliche Geschichten. Im selben Jahr nahm der Chor Abschied von Werner Kösters, Rudolf Kropp und Willi Reiberg.

Bei der Jahreshauptversammlung am 03.02.2025 konnte Burkhard Kirchhoff mitteilen, dass die Suche nach einem neuen Chorleiter erfolgreich war: Mit Samuel Ellers aus Borken-Weseke, studierter Kirchenmusiker und hauptamtlicher Kirchenmusiker der Pfarrei St. Ludgerus, gewann der Chor einen jungen Dirigenten, der zum 12.05.2025 die musikalische Leitung übernahm. Mit ihm verbindet der Chor die Hoffnung, neue und jüngere Sänger zu gewinnen und das Repertoire um moderne und genreübergreifende Stücke zu erweitern. Im Vorstand schieden Schriftführer Heinz Niestegge und Kassierer Norbert Nienhaus aus. Neuer Schriftführer wurde Dieter Möllers, neuer Kassierer Norbert Terschluse. Notenwarte wurden Dieter Boll und Joachim Stelzer, nachdem Franz Schneider auf eigenen Wunsch nicht mehr kandidiert hatte. Nach knapp sechs Jahren verabschiedete der Chor Chordirektor Peter Heinrich beim Chorfamilientag am 28.06.2025 offiziell in den Ruhestand und dankte ihm für seine engagierte Probenarbeit. Seitdem probt der Chor montags von 19:30 bis 21:00 Uhr im Josef-Albers-Saal der Musikschule. Am 13.07.2025 sang er unter seinem neuen Chorleiter bei einem Biergartenkonzert, und zum vierten Advent, dem 21.12.2025, lud er zum Adventskonzert in die St.-Joseph-Kirche ein.

Heute

Der Stadtlohner Männerchor heute

Die Sänger im Probenraum vor der Vereinsfahne mit dem Leitspruch „Singen baut Brücken“.

Die Sänger des Stadtlohner Männerchores vor der Vereinsfahne im Probenraum

Musikalische Leitung

Unsere Chorleiter seit 1922

Neun Chorleiter haben den Stadtlohner Männerchor seit seiner Gründung geprägt. Am längsten stand Hans van der Beck am Pult, mehr als vier Jahrzehnte von den Anfängen bis 1962. Seit 2025 leitet Samuel Ellers den Chor.

Zeitraum

Chorleiter

Jahre

1922 – 1962

Hans van der Beck

41

1963 – 1970

Tonius Busch

8

1971 – 1989

Robert Kemper

19

1990 – 1992

Hans-Joachim Wensing

3

1993 – 1998

Jürgen Tenbrink

5

1999 – 2006

Alfons Düsterhus

9

2007 – 2019

Bernhard van Almsick

13

2020 – 2025

Peter Heinrich

5

seit 2025

Samuel Ellers

aktuell

Vereinsführung

Geschäftsführende Vorstände seit 1922

Seit der Gründung haben viele Sänger Verantwortung im geschäftsführenden Vorstand übernommen. Die Übersicht zeigt, wer den Stadtlohner Männerchor als Vorsitzender, Schriftführer oder Kassierer geführt hat.

1. Vorsitzender

Zeitraum

Name

Jahre

1922 – 1929

Bernhard Nagel

8

1930 – 1936

Heinrich Robers

7

1937 – 1961

Hubert Roth

25

1962

Josef Kinds

1

1963 – 1964

Robert Jasper

2

1965 – 1974

Hans Veldscholten

10

1975 – 1989

Otger Tenhumberg

15

1990 – 2003

Karl-Heinz Levers

14

2004 – 2008

Heinz Niestegge

5

2009 – 2013

Thomas Roters

5

seit 2014

Burkhard Kirchhoff

aktuell

2. Vorsitzender

Zeitraum

Name

Jahre

1922 – 1927

Josef Kemper

6

1928

Franz Bockhoff

1

1929 – 1936

Gerhard Bongert

8

1937 – 1953

Josef Kinds

17

1954 – 1962

Robert Jasper

9

1963 – 1964

Hans Veldscholten

2

1965 – 1968

Ferdinand Fischer

4

1969 – 1972

Otger Tenhumberg

4

1973 – 1974

Heinz Kreulich

2

1975 – 1978

Rudolf Bongert

4

1979 – 1985

Antonius Hintemann

7

1986 – 1989

Karl-Heinz Levers

4

1990 – 1993

Heinz Langweg

4

1994 – 1998

Andreas Willemsen

5

1999 – 2003

Heinz Niestegge

5

2004 – 2005

Georg Röskenbleck

2

2006 – 2008

Thomas Roters

3

2009 – 2023

Dieter Möllers

15

seit 2024

Ludger Kömmelt

aktuell

Schriftführer

Zeitraum

Name

Jahre

1922 – 1925

Josef Kremer

4

1926 – 1927

Franz Bochhoff

2

1928 – 1962

Josef Demes

35

1963 – 1973

Hermann Seggewiß

11

1974 – 1976

Heinz Kreulich

3

1977 – 1981

Hubert Wilmer

5

1982 – 1987

Wolfgang Bentink

6

1988 – 1989

Hermann Seggewiß

2

1990 – 1992

Wolfgang Bentink

3

1993 – 1995

Heinz Wolf

3

1996 – 1997

Wolfgang Bentink

2

1998 – 2001

Werner Büscher

4

2002 – 2003

Georg Röskenbleck

2

2004 – 2013

Norbert Nienhaus

10

2014 – 2019

Heinrich Kremer

6

2020 – 2020

Norbert Bruns

1

2021 – 2022

Gerd Schlettert

2

2021 - 2022

Alfons Litmeier

2

2023 – 2024

Heinz Niestegge

2

seit 2025

Dieter Möllers

aktuell

Kassierer

Zeitraum

Name

Jahre

1922 – 1929

Heinrich Robers

8

1930 – 1932

Josef Kremer

3

1933 – 1952

Bernhard Lösing

20

1953 – 1962

Karl Busen

10

1963 – 1965

Karl Kirschner

3

1966 – 1972

Heinz Kreulich

7

1973 – 1975

Manfred Dziuba

3

1976 – 1981

Rudolf Kaiser

6

1982 – 1997

Hermann Hilbring

16

1998 – 2004

Werner Kösters

7

2005 – 2008

Thomas Roters

4

2009 – 2013

Burkhard Kirchhoff

5

2014 – 2024

Norbert Nienhaus

11

seit 2025

Norbert Terschluse

aktuell

2022: 100 Jahre und die Zelter-Plakette

Zum 100-jährigen Bestehen wurde der Stadtlohner Männerchor mit der Zelter-Plakette ausgezeichnet, der höchsten staatlichen Auszeichnung für Amateurchöre.

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